Video on Demand - die moderne Art des Filmeschauens

Video on Demand - die moderne Art des Filmeschauens

Filme online schauen wann und wo man will - die moderne Videothek im Internet, wie der Dienst "Video on Demand" gerne und häufig betitelt wird, macht es möglich. Nur eine weitere Modernisierung von vielen, welche die virtuelle Welt inzwischen hervorgebracht hat? Ja und nein. Video on Demand ist natürlich ein Produkt des World Wide Webs, doch nicht irgendeines; es bietet viele Vorteile und jedenfalls reichlich Gesprächsstoff. Wer sich bislang unwissend fand, künftig aber mitreden möchte, liest sich am besten die untenstehenden Fakten zu Video on Demand sorgfältig durch. Klappe und... Action!

Die besten Video on Demand Anbieter

9
  (Gesamtwertung)
Kategorie: Filme und Serien
Zusammenfassung: Mit Amazon Prime Instant Video können Sie tausende Filme und Serien mit einer attraktiven monatlichen (7,99€ / Monat) oder einer jährlichen Mitgliedschaft (49€ / Jahr unbegrenzt online streamen. Die jährliche Mitgliedschaft ist mit Amazon Prime, also mit dem... (mehr)

8
  (Gesamtwertung)
Kategorie: Filme und Serien
Zusammenfassung: maxdome ist deutschlands größte Online-Videothek. Sie können maxdome entweder als Abo in einem Flatrate-Modell zum monatlichen Preis von 7,99€ nutzen oder im maxdome Store ausgewählte Filme und Serien einzeln kaufen oder ausleihen. maxdome ist ein Video on Demand... (mehr)

7
  (Gesamtwertung)
Kategorie: Filme und Serien
Zusammenfassung: Mit Watchever erhalten Sie eine echte Flatrate zum Schauen von Filmen und Serien zum günstigen Preis (8,99€ / Monat). Das Watchever Abo ist monatlich kündbar. Das Serienangebot ist in der Zwischenzeit sehr gut ausgereift. Bei den Spielfilmen finden Sie hier... (mehr)

7
  (Gesamtwertung)
Kategorie: Filme und Serien
Zusammenfassung: Der US Video on Demand Anbieter Netflix ist seit September 2014 in Deutschland verfügbar. Die Netflix Flatrate gibt es schon ab 7,99€ im Monat. Auch wenn das Netflix Angebot den hiesigen Online Videotheken technisch um längen überlegen ist, kann Netflix Deutschland... (mehr)

Filme online schauen mit Video on Demand: eine Definition

Video on Demand bedeutet übersetzt so viel wie "Video auf Anforderung", wird im Deutschen aber meist als "Abrufvideo" bezeichnet - wenn nicht ohnehin mit dem englischen Fachbegriff, dessen Abkürzung - Überraschung - "VoD" lautet. Die simpelste Definition von Video on Demand wäre: die liebsten Filme online schauen, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Doch ganz so einfach ist es nicht, zumindest dann nicht, wenn Interesse besteht, Genaueres über VoD zu erfahren. Deshalb: Video on Demand beschreibt die Möglichkeit, digitales Videomaterial bei einem entsprechenden Anbieter im Internet entweder direkt online über einen Video-Stream mit einer geeigneten Software zu schauen oder sich den jeweiligen Clip vom Dienst, der ebendiesen zur Verfügung stellt, auf die eigene Festplatte herunterzuladen. So weit, so gut. Vor der detaillierten Präsentation der verschiedenen VoD-Varianten sollen zunächst die Voraussetzungen für die Nutzung und die technische Funktionsweise von Video on Demand näher beleuchtet werden.

In aller Kürze: die technische Funktionsweise von VoD

Technisch versierte und/oder interessierte Leser wissen mit der kurzen Erläuterung der Funktionsweise von Video on Demand sicherlich etwas anzufangen und informieren sich auf Wunsch noch genauer. Doch auch den Unversierten und/oder Uninteressierten winken zwei Vorteile: zum einen der Hauch eines Verständnisses vom Filme online schauen - zum anderen die Aussicht, dass dieser Abschnitt schnell ein Ende haben wird. In diesem Sinne: Die Sendung des per VoD angeforderten Videofilms erfolgt entweder über eine Internetverbindung oder über ein Breitbandnetz. Läuft Video on Demand über eine Internetverbindung, so wird die Senderwahl des Nutzers über einen sogenannten Rückkanal an das Sendezentrum übermittelt. Beim Breitbandkabelnetz ist dieser Rückkanal allerdings nicht vorhanden. Deshalb kommt es bei VoD, das über ein Breitbandnetz gesendet wird, bei Bedarf zur Schaltung eines Rückkanals über das Telefonnetz.

Mit Genuss Filme online schauen: Voraussetzungen für VoD

Was sind nun die wichtigsten Voraussetzungen für einen filmischen Genuss per Video on Demand? In erster Linie sollte selbstverständlich das Video selbst gut sein - sowohl inhaltlich als auch bezüglich der Qualität. Letztere gewährleisten die verschiedenen VoD-Anbieter in der Regel, indem sie die vorhandenen Filme in "Standard Definition", "High Definition" und manchmal sogar "HD 3D" zur Verfügung stellen. Doch am wichtigsten ist, dass der Nutzer fürs Filme online schauen über einen schnellen Breitband-Internetzugang per DSL oder Kabel verfügt. Für eine optimale Bildqualität braucht es eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 3.000 kbit/s Kilobit pro Sekunde (Besser jedoch und empohlen: 6.000 kbit/s) -  Zudem empfiehlt sich aufgrund des hohen Datenaufkommens ein Internettarif mit unbegrenztem Datenvolumen - in der Fachsprache Daten-Flatrate genannt. Nun aber auf zu den vielen Varianten und Unterscheidungsmerkmalen von VoD!

VoD-Varianten Teil 1: Download versus Online-Streaming

Video on Demand lässt sich zunächst in die Varianten des Downloads und des Streamings einteilen:

Im Falle der Download-Variante muss der gewünschte Film vor dem Betrachten vollständig auf die Festplatte des eigenen PCs, Laptops oder sonstigen Endgeräts heruntergeladen werden. Die spezielle Abwandlung des progressiven Downloads ermöglicht es hingegen, mit dem Videoschauen schon während des laufenden Downloads zu beginnen. Hierfür gibt es zwei Voraussetzungen: Es müssen bereits genügend Daten heruntergeladen und ein entsprechender Puffer gebildet worden sein.

Wer Filme online schauen und sich das Runterladen des gesamten Datenvolumens vor oder während des Akts sparen möchte, wählt statt der Download- die Streaming-Variante. Allerdings hängt es nicht nur vom eigenen Belieben ab, denn nicht jeder Dienst hat Streaming UND Download im Angebot.

Jedenfalls: Das gleichzeitige Herunterladen und Wiedergeben der Daten wird Streaming genannt. Um ein solches Streaming zu ermöglichen, benötigt der VoD-Anbieter einen Streaming Server, der Anwender hingegen einen entsprechenden Client, der mit dem Server kommuniziert. Im Gegensatz zum Download ist beim Streaming die Speicherung einer vollständigen Datenkopie nicht erforderlich. In der Regel werden die Daten für den Film lediglich so lange im flüchtigen Speicher, das heißt dem Arbeitsspeicher des Programms, festgehalten, bis sie bildlich angezeigt worden sind. Sogenannte Datenflusssteuerungen sorgen dafür, dass der nötige Datenvorrat kontinuierlich besteht, ohne dabei zu viel Speicher zu gebrauchen.

VoD-Varianten Teil 2: True VoD, Near VoD und Push VoD

Man unterscheidet "True Video on Demand", "Near Video on Demand" und "Push Video on Demand":

Von True Video on Demand ist die Rede, wenn man den Zeitpunkt der filmischen Wiedergabe selbst wählen kann. Eine Art Unterkategorie davon bezeichnet das Filme online schauen via "Ad-supported Video on Demand". Dabei handelt es sich um einen kostenfreien Videostream mit Werbeeinblendungen.

Bei Near Video on Demand starten die Inhalte hingegen in festen Intervallen. So kann sich der Nutzer beispielsweise zu jeder vollen Viertelstunde in den Stream eines Films einwählen. Dieser beginnt dann auch jeweils neu - es würde schließlich wenig bringen, nur die letzten 15 Minuten zu erleben.

Wird zur Verteilung der Inhalte ein dateibasierter Ansatz statt eines Livestreams verwendet, spricht man von Push Video on Demand. Für diese Variante benötigt der Nutzer einen digitalen Festplattenrekorder, auf den die Übertragung einer festgelegten Anzahl von Inhalten erfolgt. Er hat anschließend die Möglichkeit, aus dem begrenzten Archiv auszuwählen.

Während True VoD nur über IPTV und Internet nutzbar ist, können eingeschränkte VoD-Dienste wie Near VoD und Push VoD auch über Kabel und Satellit empfangen werden.

VoD-Varianten Teil 3: Download-to-Rent versus -to-Own

Weiterhin wird bei VoD in Abhängigkeit von der jeweiligen Abrechnungsform und/oder dem Nutzungsrecht differenziert zwischen "Download-to-Rent" und "Download-to-Own":

Beim Download-to-Rent beziehungsweise der Leihe erwirbt der Nutzer ein auf einen bestimmten Zeitraum begrenztes Recht am Inhalt. Diesen kann er innerhalb der festgelegten Zeitspanne beliebig oft wiedergeben. DTR stellt die weitaus häufigste Nutzungsart dar. Sie wird wiederum in zwei Formen unterteilt:

- Filme online schauen mit "Transactional VoD" oder "Pay Per View": Die Abrechnung erfolgt nach tatsächlicher Nutzung der Inhalte, also im Einzelabruf.
- Filme online schauen mit "Subscription VoD" oder Abonnement: Die Abrechnung erfolgt pauschal für einen vereinbarten Zeitraum, meist einen Monat. Währenddessen können unbegrenzt Inhalte aus dem Katalog des jeweiligen Anbieters abgerufen werden.

Der Download-to-Own beziehungsweise Kauf berechtigt den Nutzer zur zeitlich unbegrenzten Nutzung des Inhalts. Er kann diesen etwa als kopiergeschützte Datei auf seinem eigenen Laufwerk archivieren und nach Lust und Laune abspielen. Trotz der etwas irreführenden Bezeichnung bleibt das Eigentum an den Inhalten natürlich beim Rechteinhaber.

Zum Abschluss: die Vorteile von VoD in Stichpunkten

Filme online schauen per Video on Demand - die Funktionsweise und Varianten sollten spätestens jetzt bekannt sein. Gilt es nur noch zu klären, worin die Vorteile von VoD liegen. Kurz und prägnant:

- Fast jeder der zahlreichen Anbieter wartet mit einer großen Titelvielfalt auf.
- Die Lieblingsfilme sind schnell gefunden.
- Video on Demand lässt sich inzwischen kostengünstig nutzen, ist sicher und legal.
- Die Bedienung fürs Filme online schauen funktioniert kinderleicht.
- Für jeden wartet die richtige VoD-Variante!

The End!

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